Kommentare deaktiviert8. November 2013 | Ich bin ein late Adopter

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Pinterest; ich bin sooo ein late Adopter, daß sogar mein Benutzername schon vergeben ist. Mein Benutzername! Der ist sonst nie vergeben.

Das beste Bookmarking-Tool von allen – Zootoolstirbt leider ein bißchen vor sich hin & ist immer mal wieder für längere Zeit offline. Zur Sicherheit habe ich mal wieder ein Backup gezogen & Delicious reaktiviert. Netterweise haben die Zootool-Jungs ein Autoposting zu Delicious eingerichtet, aber ich mag das nicht mehr so wirklich & zwar nicht nur, weil es von Yahoo gekauft wurde, sondern weil mir die Visualität einfach fehlt.
So, das war jetzt ’ne lange Einleitung dafür, daß ich eigentlich sagen will, daß ich Pinterest für die visuelle Sammelei entdeckt habe. Das ist das ideale Moodboard-Tool; vorher habe ich die Bilder immer einfach in Ordner gesteckt – wie son Offliner & total unsortiert, so daß ich später ehh nix mehr richtig gefunden habe. In Pinterest (wie du bestimmt weißt, weil du das ja schon eeewig kennst) kann man Pinwände aus Bildern die schon irgendwo online sind zusammenbauen & selbst gemachten Photos hochladen & dann alles taggen – toll, ich liebe es digital Ordnung zu schaffen. Nur leider ist das ein riesen Aufwand, wenn man schon so viel Zeug auf Halde hat wie ich.
Ich hab dann also mal zu tun … tüdelühh

Kommentare deaktiviert7. November 2013 | Ich google das ABC

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Ich weiß nicht mehr, wo ich das gesehen habe, ist aber interessant: Man gibt in die Adresszeile/Googlesuche (im Safari) nur einen Buchstaben ein & postet die Liste der jeweils ersten Ergebnisse.

Hier also mein Google-ABC:

  • A – Amazon (na was für eine Überraschung)
  • B – Bitcoin.de (der Kurs ist gerade auf einem Hoch, ich habe ’n paar Bitcoin verkauft, als er über 200 €/BC gestiegen ist)
  • C – Chefkoch (ich hab zwar auch Kochbücher, aber hier kann man so schön eingeben, was einem gerade an Nahrungsmitteln zur Verfügung steht & sich dann Rezepte ausgeben lassen; Reverse-Kochbuch sozusagen)
  • D – Die Siedler online (ich bin Power-Gamer, wenn Online- & iPhone-Spiele mitzählen)
  • E – eBay (hmm, die Liste ist irgendwie ganz schön langweilig & klischeehaft)
  • F – facebook (da kann ich jetzt echt nix für, bei dem Verein bin ich nicht mal angemeldet)
  • G – Google (alles andere wäre jetzt auch unglaubhaft)
  • H – Hamam Berlin (das hat Frau Mierau empfohlen)
  • I – Ikea (ich hab gerade deren Blog entdeckt, sehr nett)
  • J – Josephine im Chaos (da passiert gerade seit August nix, deshalb guck ich immer mal wieder nach)
  • K – Knock to unlock (schöne UI-Idee)
  • L – Les voyages de l’âme von Alcest (schönes Album, hör mal rein)
  • M – musslautsein (Überraschung!!)
  • N – n-tv (ich hab gestern ’n Link dahin geklickt)
  • O – o2 (seit man in der App keine WebSMS mehr verschicken kann, muß ich das jetzt über’s WebInterface machen, nervig)
  • P – PayPal (na ja, einfach & schnell Geld (meistens) loswerden)
  • Q – Quoka (ich suche was)
  • R – Roundcube Webmail (ich hab auf dem MBA den Mail-Client nicht eingerichtet)
  • S – Soundcloud (da seid ihr dran Schuld mit euren Links)
  • T – Twitter (Links zu einzelnen Tweets krieg ich in meinem Client nicht raus)
  • U – Unbetitelt (das ist der Tumblr von @derTorstn, an den ich ihn immer mal wieder erinnern muß)
  • V – Vavideo (die Mediathek-App ist tot, deshalb jetzt per Vavideo)
  • W – Wetter (Google zeigt das ganz übersichtlich an)
  • X – Xing (gucken, wer mich angeguckt hat)
  • Y – YouTube (na das muß ich nicht erklären, oder)
  • Z – Zeit.de (obwohl ich lieber die mobile-Version lese, die ist ohne Werbung & die ganzen Sidebars)

So, jetzt weißt du Bescheid.

1 Kommentar3. November 2013 | Ja zum Volksentscheid

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Sonntag. Das ist ja traditionell ein guter Tag für die Demokratie.

Heute: Das vom Berliner Energietisch initiierte Volksbegehren dazu, ob die Berliner Energieversorgung wieder kommunalisiert, also von Vattenfall zurückgekauft werden soll. Der Volksentscheid ist nur erfolgreich, wenn die Mehrheit der Abstimmenden & gleichzeitig mind. 25% aller Wahlberechtigten, also 620.939 Berliner mit Ja stimmen.
Die bereits vorhandene Netzgesellschaft Berlin Energie wird dann in eine Netzgesellschaft umgewandelt.

& wegen Dingens hier letztens ist jawohl einigermaßen klar, wie ich gestimmt habe.

Kommentare deaktiviert5. Oktober 2013 | 20 Fakten über mich

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Ich mach das jetzt auch mal, sieht bei den anderen so schön aus.

  1. Ich komme aus Warnemünde & wenn ich Rentner bin, möchte ich auch wieder dahin zurück ziehen. So lange finde ich Friedrichshain aber den besseren Ort zum Leben.
  2. Ich fühle mich nicht ostdeutsch, sondern schon immer norddeutsch.
  3. Das mit dem Studieren hat bei mir nicht so geklappt, wie ich das gerne gehabt hätte & ich würde es gerne nochmal „richtig“ angehen.
  4. Familiär bedingt denke ich bei Dr. nicht an Mediziner, sondern an Mathe-/Informatiker.
  5. Ich habe im Studium hinter verschiedenen Bars gearbeitet & fand das toll.
  6. Ich habe in der Ausbildung außerdem als Piercerin gearbeitet & das ist weniger interessant, als viele denken. Vor allem ist es sehr viel psychologisches & iuristisches sich ständig wiederholendes Gerede.
  7. Ich habe an Fußball ein gewisses (Rand-)Interesse & etwas, was man als gefährliches Halbwissen bezeichnen könnte.
  8. Ich habe mein Auto gegen die Monatskarte getauscht & bin glücklich damit. Ich fahre seit dem viel lieber & bewußter Auto.
  9. Ich bestelle fast nie von der Karte, sondern frage nach bestimmten Sachen oder lasse Komponenten ändern. Vor allem bei Getränken.
  10. Ich finde Kakao auf Milchschaum schrecklich & lasse den Kaffee dann zurückgehen.
  11. Ich hatte ein Jahr Gitarrenunterricht, der im Nichts verpufft ist, ich kann GAR NiCHTS mehr davon.
  12. Ich gucke Filme, weil sie schön aussehen & kann dann auch gut über inhaltliche Schwächen hinwegsehen.
  13. Ich bin äußerst pedantisch, wenn es um’s layouten geht. Eckpunkte müssen auf ganzen mm oder px liegen, ich hasse dieses freihand Rumgeschiebe, wo dann Objekte auf n,nnnn liegen.
  14. Ich gucke mir gerne Schriften an & bewundere ihre Besonderheiten.
  15. Ich habe mir frühe mehr Gedanken darüber gemacht, was andere von mir denken & habe auch viel mehr geurteilt. Heute nehme ich viele Dinge, die mir begegnen nur noch interessiert war & beurteile nicht.
  16. Ich höre sehr selten Musik. Wenn ich etwas höre, ist es eher wortbasiert. Oft habe ich zu Hause aber alles aus & kann es auch nicht haben, Musik oä. von den Nachbarn zu hören. Die Stadt draußen ist geräuschvoll genug.
  17. Ich gucke zwar noch TV, aber nur noch inaktiv. Dh. jemand anderes sucht aus, was läuft & es läuft an mir vorbei. TV ist Second Screen geworden. Nur wenn ich Serie oder Film ausgesucht habe lege ich Phone & MBA weg um in Ruhe zu gucken. Deshalb gehe ich auch gerne ins Kino.
  18. Ich diskutiere gerne. Aber nicht um zu überzeugen, sondern oft nur um zu erfahren, was andere von einem Thema halten & warum.
  19. Ich finde es gut, einen Nachnamen zu haben, der das deutsche Pendant zu Anonymus ist.
  20. Ich konnte addieren & subtrahieren („rechnen“) aber kein bißchen „lesen“ bevor ich in die Schule kam. Mathe war am Ende mein schlechtestes Fach in der Schule, Deutsch mein liebstes.

1 Kommentar22. September 2013 | Deutschland, deine Demokratie

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Scheiße! Alles Scheiße. Wie konnte das nur SO Scheiße werden?

Ich habe mich dagegen entschieden LOL, ROFL oä. Protest zu wählen, sondern habe ganz erwachsen eine vernünftige Wahl getroffen. Das zeigt mir auch das vorläufige amtliche Endergebnis für Berlin. Meine Nachbarn & ich sind uns im Großen & Ganzen einig. Herr Ströbele ist wieder als Direktkandidat im Bundestag, Frau Halina Wawzyniak & Cansel Kiziltepe sind über die Liste dabei.

Aber Gesamtdeutschland: Was ist bei dir schief gelaufen? Die CDU in den Hochrechnungen mit so einer Mehrheit? Die AfD nur ganz eng an der 5% Hürde vorbei? Wie konnte das passieren? Protestwähler, die nicht wußten, was sie tun? Die NSA-Affaire scheint Deutschland gar nicht zu tangieren. Genauso wie die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften, Atomausstieg, KiTa-Ausbau usw.

Na klar, das ist Demokratie, nicht jeder ist meiner Meinung. Aber:

Kommentare deaktiviert10. September 2013 | Wie Vattenfall versucht, mich zu betrügen

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So: Scheiß Vattenfall ist Scheiße!
(Nur, damit du dich schon mal auf den kommenden Beitrag einstimmen kannst.)

Ich bin umgezogen. Das finde ich nervig & bin froh, nach einem Monat alles erledigt zu haben, was da so dranhängt: Das Amt kennt meine neue Adresse, die Leute, von denen ich regelmäßig Geld bekomme & die, die regelmäßig Geld von mir haben wollen & die meisten Shops & Dienste die ich benutze auch.
Unter anderem habe ich auch meinem Stromanbieter gesagt, er darf mich gerne auch in meiner neuen Wohnung mit Strom versorgen, er verspricht mir ja immerhin, daß sein Strom komplett aus regenerativen Quellen stammt.
Ein bißchen anders sieht das aber wohl Vattenfall, denn die haben mir zwei Rechnungen über Stromlieferungen in den letzten 1,5 Jahren geschickt. Über ca. 1800 €, zahlbar innerhalb der nächsten Woche.

SAMMA GEHT’S NOCH??
In meiner ersten Aufregung rufe ich also die angegebene „Service“-Nummer an & erkläre, daß ihnen – warum auch immer – ein Fehler unterlaufen ist, weil sie mich ja gar nicht mit Strom beliefert haben, das haben ja die Kollegen vom anderen Stromanbieter getan. & wie sie überhaupt dazu kommen, mir ’ne Rechnung zu stellen, wo ich doch niemals zu irgend einem Zeitpunkt einen Vertrag mit ihnen geschlossen habe.
Der Telephonist meint, nein, die Rechnung wird schon seine Richtigkeit haben, ich wäre wohl nicht korrekt angemeldet gewesen & da sie der Grundversorger sind, beliefern sie eben alle, die sich nicht selbst & aktiv für einen Anbieter entscheiden.
Meine Erklärung, daß ich beim anderen Anbieter ja einen Vertrag habe & auch regelmäßig einen Abschlag überweise fand er nicht so interessant. Das solle ich ihm doch erstmal beweisen. Am besten ’ne Rechnung als Beweis schicken.

Ja nee, is klar. Warum zur Hölle bin iCH da in der Beweispflicht??

Als nächstes rufe ich meinen richtigen Versorger an & frage, wie das sein kann. Bin ich bei ihm richtig angemeldet? Ja, bin ich, bestätigt mir die Telephonistin & bezahlt ist auch alles. Das steht auch so in „den Listen“ des Verteilungsnetzbetreibers Stromnetz Berlin GmbH (der by the way auch Vattenfall ist). & dann bekomme ich noch dessen Nummer, sollen die das untereinander klären, sagt mein Anbieter.

Also rufe ich den Netzbetreiber an, wie gesagt auch Vattenfall, nur nicht der B2C-Service, deshalb hab ich hier auch keinen Hotline-Telephonisten am Telephon, sondern einen normalen Mitarbeiter. Der guckt kurz in „die Listen“, ja, ich bin angemeldet, kriege meinen Strom vom richtigen Anbieter, ist auch richtig, daß ich da bezahle; das übermitteln sie auch regelmäßig so, alles ist gut. Ich soll mich nicht über’s Ohr hauen lassen sagt er noch, & daß Vattenfall einfach mal bei ihm anrufen soll, dann bestätigt er ihnen, daß es keinen Grund gibt, mir eine Rechnung zu stellen.

Alles klar, so einfach kann das sein.
Denke ich.

Also wieder bei B2C-Servicehotline Vattenfall angerufen & der älteren Telephonistin, die ich diesmal dran hab nochmal ALLES erklärt. Ist egal sagt sie, ich muß beweisen, daß ich woanders Kunde bin, Strom bezogen & auch schon bezahlt habe.
AHHHRGG!!
Männo, wie scheiße sind die denn, daß sie nicht mal eben beim Kollegen vom B2B durchrufen wollen können & die unrechtmäßige Rechnung mit ’ner Entschuldigung an mich zurücknehmen‽ Nee, da muß ich jetzt losrennen, die Papierrechnung vom richtigen Anbieter einscannen & an Vattenfall mailen  (oder FAXen sagt sie *hahahah).

Das mit der Gesprächsführung wird den Vattenfall-Telephonisten auch nicht so richtig beigebracht. Ich merke immer wieder, daß ich in angespannten Gesprächen die Führung übernehme. Das ist doch eigentlich deren Job, die müssen doch was anbieten oder abschmettern, sonst kommt das Gespräch doch nie zum Ende. Kann doch nicht sein, daß die Direktive ist, den Anrufer solange maulen zu lassen, bis er müde wird, der?
Das hat aber nichts mit dem Fall hier speziell zu tun, das ist mir auch schon bei anderen Hotlines aufgefallen. Kommunikation, ehh! Schult eure Mitarbeiter.

Also sage ich der Telephonistin, daß ich weiß, daß sie persönlich nichts dafür kann, ich es trotzdem doof finde & beuge mich.
Vattenfall bekommt eine Mail, in der ich ihnen die Unrechtmäßigkeit ihrer Rechnung beweise & sie auch gleich mal darauf hinweise, daß ich die ganze Sache als Betrug (bzw. Betrugsversuch, ich bin ja nicht so doof, daß ich da irgendwas bezahlen würde) gem. § 263 StGB werte & mir vorbehalte sie deswegen auch anzuzeigen.

Seit dem ist nichts passiert. Ich bin gespannt UND ANGEPiẞT!!

Kommentare deaktiviert27. August 2013 | Vegane (und damit auch vegetarische) Weine bei BioCompany

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Aus aktuellem Anlass habe ich noch mal die Liste mit veganen Weinen bei BioCompany ausgegraben und möchte sie euch nicht vorenthalten. Vielleicht seid ihr Veganer oder Vegetarier und trinkt gerne Wein, oder habt Freunde/Bekannte, die Veganer oder Vegetarier sind, und denen ihr auf eurer Feier o. ä. auch Wein zu trinken anbieten möchtet. BioCompany ist in Berlin an vielen Ecken zu finden, andere Städte haben sicher auch vergleichbare Bio-Läden mit ähnlichem Sortiment.

Vegane Weine produzieren laut PA von BioCompany:
Stand: Januar 2012

Frankreich
Château de Brau, Cabardes / Château Couronneau, Bordeaux / Dom. Pierre André, Château Neuf du Pape / Dauny, Sancerre / Andrè Stenz, Alsace

Italien
Azienda Giol, Veneto/ Nuova Cappelletta, Piemont / Podere Canneta, San Gimignano / Casavecchia, Toscana / Roberto di Filippo, Umbrien/ Pievalta, Marken

Spanien
Albet i Noya, Penedés/ Mas Igneus, Priorato/ Bodegas Azul y Garanza, Navarra /
Bodegas Proexa, Utiel Requena

Deutschland
Weingut Knobloch, Rheinhessen
Weingut Pflüger, Pfalz
Weingut Janson Bernhard
Zellertaler Keller/ Villa Golsen

2 Kommentare26. August 2013 | Wie man sich Mitstreiter vergrault

Artikel von

Gestern kam ich endlich dazu den letzten provegan-Newsletter zu lesen. Ja, ich lese tatsächlich noch ab und an Newsletter. Und da ich mich momentan mehr über Tier- und Kinderernährung informieren möchte, kommt der Newsletter mit den Themen grade recht =)
In besagter Ausgabe des Mailings wurde auf einen Artikel auf provegan verlinkt, in dem beschrieben wird, wie 3 Menschen auf brutale Art und Weise einen Hund ermorden. Das ganze wird sehr grausam dargestellt und referenziert auf einen Bild-Artikel. Unter dem Artikel werden die, im Originalartikel übrigens anonymisierten, Vor- und Nachnamen der Täter angezeigt.
Nach so vielen Jahren bildblog wurde ich sofort hellhörig und überlegte, ob das mit dem Pressekodex vereinbar sei. Gleichzeitig dachte ich auch an die Geschichte von dem Jungen, der wegen schlampiger Recherche zum Vergewaltigungstäter gemacht und auf den dadurch ein Lynchmob gehetzt wurde. Weil ich die Gesetzeslage nicht genau kenne, mit mein moralisches Empfinden aber sagt, dass jeder, egal was das Verbrechen war, (mindestens) bis zu seiner Verurteilung ein Recht auf Anonymität hat. Also habe ich mich mit dem Autoren in Verbindung gesetzt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

So sehr ich verstehen kann, dass Sie die Namen der Hundemörder veröffentlichen (LINK ZUM ARTIKEL), bin ich der Meinung, dass das eindeutig gegen den Pressekodex verstößt. Nur, weil die gegen das (nicht nur moralische) Gesetz verstoßen, heißt das nicht, dass Sie es auch tun dürfen!

Mit freundlichen Grüßen

Die Antwort lies nicht lange auf sich warten.

Ich werde Ihnen keinen Newsletter mehr zusenden. Dann brauchen Sie sich nicht mehr um die Hundemörder zu sorgen. Hier in der Schweiz gelten übrigens andere Gesetze.

Mit den besten Grüssen

Ich frage mich, was in der Kommunikation schief gelaufen ist. Im Endeffekt will er mir jetzt Informationen vorenthalten, die er eigentlich in der Welt verbreitet sehen möchte, weil ich eine andere Moralvorstellung als er habe und denke, dass Selbstjustiz keine Lösung ist. So kann man sich seine Mitstreiter auch vom Hals halten …

Kommentare deaktiviert23. August 2013 | Konzerte sind doch großartig

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Am Dienstag waren Timmi und ich beim System of a Down-Konzert und dabei habe ich endlich wieder festgestellt, dass Konzerte großartig sind! Die Menschen um mich rum fingen ab der ersten Liedzeile an mitzugröhlen, sodass ich mir unglaublich textunsicher vorkam, was sonst gar nicht meine Art ist. Aber das war nicht weiter schlimm, da ich mich viel mehr darauf konzentrieren musste, Timi nicht zu verlieren, weil sich der gesamte Innenraum der Wuhlheide in ein gigantisches Moshpit verwandelte. GROẞARTIG war das =)
Da ich direkt von der Arbeit zum Konzert ging, hatte ich meine Tasche dabei – sonst wären wir auf jeden Fall am Ende im Circlepit vor der Bühne gelandet. So blieben wir aber relativ weit hinten, dennoch durch die ständige Bewegung der Masse ziemlich weit von unserem Ursprungsplatz entfernt, nach 1½ Stunden Konzert plattgewalzt und glücklich zurück.
Vielleicht lag es am Veranstaltungsort, vielleicht am Publikum, vielleicht war es auch nur die Ausnahme der Regel, aber was auch immer es war – es war toll und sollte viel öfter so sein =)

1 Kommentar15. August 2013 | 100 Dinge, wie man seinen Wahlzettel ungültig machenkann

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Die Bundestagswahl 2013 steht an & die großen
Parteien lügen versprechen zwar das Blaue vom
Himmel runter, aber was man in letzter Zeit so sieht, machen sich
die Politiker von Tag zu Tag unwählbarer. Natürlich gehen wir
trotzdem wählen, denn wer nicht dabei war, darf hinterher nicht
mitmaulen! Aber wenn du dir tatsächlich gar nicht vorstellen
kannst, wen du wählen sollst & auch keine Proteststimme
abgeben möchtest, ungültige Stimmen zählen nicht als Nichtwähler,
sondern werden explizit als ungültig gewertet. Hier ein paar
lustige Dinge, die deinen Stimmzettel ungültig machen:

  • Immer gerne gesehen: Schreib deinen Namen drauf, damit die die Wahl nicht mehr geheim
  • Schreib deine Telephonnummer drauf, am besten mit Liebesgrüßen an den Wahlhelfer
  • Mal was schönes drauf
  • Streich was durch
  • Schreib ein Gedicht drauf
  • Stempel es mit dem Datumseingangsstempel
  • Wickel den Stimmzettel in eine Scheibe Schinken ein
  • Überbacke den Stimmzettel mit Käse (das geht bei der Größe auch mit einem Feuerzeug)
  • Stempel den Stimmzettel mit einem Like
  • Mal Herzchen an einen Kandidaten einer der unteren Listenplätze (nicht an einen der Nazis)
  • Schreib einen Kandidaten dazu
  • Kreuz mehrere an
  • Begründe ausführlich schriftlich auf dem Wahlzettel, warum du diese Wahl getroffen hast
  • Pöbel schriftlich rum, wieso & warum du die Wahl scheiße findest
  • Reiß den Wahlzettel durch
  • Schreib WTF, ROFL, OMG oder sonstige Akronyme als neue Parteien dazu
  • Tu Dr. Waumiau einen Gefallen, der freut sich bestimmt, wenn du ihm ein Photo davon twitterst

Okeh, du weißt was ich meine; alles, was du mit dem Stimmzettel machst, was sich nicht auf’s Ankreuzen beschränkt macht deine Wahl ungültig.
Solange ließ doch, was es mit den aktuellen Wahlplakaten auf sich hat. Viel Spaß!

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